Aktuelles

7. bis 22. Februar 2015 - Öffnungzeiten in den sächsischen Winterferien

Das Bergbaumuseum hat in den sächsischen Winterferien täglich von 10.00–16.00 Uhr geöffnet.
Die letzte Untertageführung startet 15.30 Uhr.

Sonderausstellung

Weihnachtsausstellung - "Krippen aus aller Welt"

Einen Einblick in die Tradition der Weihnachtskrippen auf vier Kontinenten der Erde zeigt unsere diesjährige Weihnachtsausstellung “Krippen aus aller Welt”. So vielfältig, wie sich die Ausdrucksformen des christlichen Glaubens in der Welt präsentieren, so vielfältig und unterschiedlich zeigen sich auch die Weihnachtskrippen in den verschiedenen Regionen der Erde.
Je nach Temperament, Mentalität und Lebensgewohnheit wird die Christgeburt ernst oder fröhlich, stilisiert oder ausgeschmückt, farbenfroh oder dezent dargestellt. Man sieht, dass Weihnachten an einigen Orten als traditionelles Fest mit festen Formen begangen wird, während andernorts eine überschäumende Fröhlichkeit zu spüren ist, in der Weihnachten als Volksfest miteinander gefeiert wird. Ebenso vielseitig wie die Formen sind auch die Materialien, aus denen die Krippen geschaffen wurden, wie Olivenholz und Perlmutt, Stroh und Brotteig, Elfenbein, verschiedene Hölzer und Bambus, Zinn, Blei, Bronze oder Messing, Kork und Maisblättern sowie Pappe, Pappmaché oder Ton.
Die Sonderausstellung wurde von Marita Pesenecker aus Grimma konzipiert, aus deren Sammlung auch alle gezeigten Weihnachtskrippen stammen.
Die Ausstellung ist bis zu 22. Februar 2015 im Bergbaumuseum Altenberg zu sehen.



Veranstaltungen

Mittwoch, 18. Februar 2015 - Steinetag

Unser nächster Aktionstag „Glanz der Steine“ findet in den sächsischen Winterferien statt.
Zum Steinetag bieten wir im Bergbaumuseum Altenberg wieder viele Aktionen zum Staunen, Basteln, Zuschauen und selbst aktiv werden.
Als besonderen Service bekommen Sie die Gesteinsbestimmung Ihrer eigenen Sammlungsstücke.
Ein Verkaufsstand bietet eine große Auswahl an Mineralien als Souvenir oder zur Vervollständigung der eigenen Mineraliensammlung.
Wir freuen wir uns auf viele neugierige und begeisterungsfähige Gäste.
Herzlich willkommen!



FÖJ - Freiwilliges ökologisches Jahr im Bergbaumuseum

Bewerbung für 2015 schon jetzt möglich

Am 1. September 2014 beginnt im Bergbaumuseum in Altenberg wieder ein Jugendlicher im Freiwilligenjahr FÖJ. Für das nachfolgende Einsatzjahr ab dem 1. September 2015 nehmen wir schon jetzt Bewerbungen interessierter Jugendlicher für die Mitarbeit im Bergbaumuseum entgegen. Die Teilnehmer am FÖJ erwartet eine sehr vielseitige und öffentlichkeitswirksame Beschäftigung und gestattet die Mitarbeit in vielen Bereichen des Museums. Die Stelle ist besonders für diejenigen Jugendlichen geeignet, die ein kulturelles Interesse mitbringen, gern mit Menschen umgehen und sich begeistern lassen für die Vielfalt des Bergbaus. Nähere Informationen erteilt die Sächsische Umweltakademie der Urania e.V. in Dresden (Tel. 0351-4943 342 / E-Mail: verein@sua-urania.de) oder das Bergbaumuseum Altenberg.

Was sonst noch passierte

Weg am Wasserfall erneuert

Seit der Schaffung eines Wanderpfades als Zugangsweg zum Wasserfall in den Jahren 1998/1999 gehört dieses Naturschauspiel zu den beliebten Wanderzielen der Ferienregion Altenberg-Geising. Leider war der Weg durch Abnutzung, aber auch mutwillige Zerstörungen in letzter Zeit in einem schlechten Zustand.
Auf Initiative des Bergbaumuseums Altenberg startete im September eine Gemeinschaftsaktion zur Instandsetzung des Weges zum Tiefenbach-Wasserfall, an der die Naturbewahrung Osterzgebirge, der städtische Bauhof Altenberg und das Bergbaumuseum beteiligt waren. In aufwändiger Handarbeit wurden insgesamt 55 Treppenstufen neu gesetzt, der Weg ausgebessert, das Gelände von Müll beräumt, die Absperrgeländer in Ordnung gebracht sowie die Aussichtsbereiche und der Wegverlauf von Strauchwerk und Wildwuchs befreit.
Inzwischen konnten die Arbeiten abgeschlossen werden und der Wanderweg ist für alle Naturliebhaber von Altenberg und Geising aus wieder offen. Der Weg zum Wasserfall ist in den Grenzüberschreitenden Bergbaulehrpfad eingebunden und entsprechend ausgeschildert.

Alle am Bau Beteiligten wünschen sich sehr, dass die Anlage zukünftig sorgsamer behandelt und der Weg und die Rasthütte frei von Müll und Abfällen gehalten werden.



1,5-Millionster Gast im Schaustollen

Große Freude herrschte am 1. November 2012 im Bergbaumuseum: Bürgermeister Thomas Kirsten und Museumsleiter Christoph Schröder begrüßten am Vormittag den 1,5 Millionsten Besucher des Schaustollens. Frau Kleber kam mit ihrem Enkelsohn Noah, um im Museum mehr über die schwere Arbeit der Bergleute zu erfahren. Doch die Führung begann alles andere als gewöhnlich: Kameras richteten sich plötzlich auf die Jubiläumsgäste, es gab Blumen und Präsente und der Bürgermeister gratulierte persönlich. Ein ganz normaler Ferientag wurde so zu einem überraschenden und denkwürdigen Ereignis. So wie die knapp 1,5 Millionen Besucher vor ihnen erlebten die beiden noch sichtlich aufgeregten Jubiläumsgäste anschließend bei der Führung unter Tage im „Neubeschert-Glück-Stollen“ hautnah die Geschichte des Altenberger Zinnerzbergbaus. Nach ihren Erlebnissen im Museum befragt, zeigten sich die beiden Jubiläumsgäste nach der Führung besonders beeindruckt von „den schönen Steinen und Zinngegenständen” und “wie die Bergleute aufs Klo gegangen sind“.